Kreishandwerkerschaft - Kreishandwerkerschaft Tuttlingen

Kreishandwerkerschaft
Tuttlingen
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Kreishandwerkerschaft
Tuttlingen


 
Handwerkspolitische Gespräche
 
In Vorbereitung zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2021 hat die Kreishandwerkerschaft Tuttlingen im Rahmen ihrer Gremiensitzungen jeweils zu einem politischen Austausch eingeladen. So waren die Vertreter der einzelnen Parteien Christine Treublut (SPD), Guido Wolf (CDU), Jens Metzger (Grüne) und Niko Reith (FDP) in den Räumen der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen GmbH eingeladen. Ein reger und informativer Gedankenaustausch mit den Kandidaten fand unter Moderation von Kreishandwerksmeister Bernd Simon statt, der zunächst auf die Bedeutung des Handwerks im Landkreis hinwies.
 
So fordert das Handwerk die Förderprogramme des Landes für E-Mobilitätsinfrastruktur und den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur noch mehr aufzustocken. In diesem Zusammenhang sprachen die Verantwortlichen auch die Technologieoffenheit bei Antriebstechnologien und alternativen Kraftstoffen an. Wasserstofftechnologie und E-Fuels müssen in die Diskussion und Förderungen einbezogen werden. Diese Technologieoffenheit wird auch im Bereich der Gebäudebeheizung eingefordert. „All Electric“ wird weder im Verkehr noch in der Gebäudebeheizung funktionieren.
 
Weiterhin wurde der Breitband- und Mobilfunkausbau angesprochen. Hier ist aus Sicht des Handwerks noch erheblicher Bedarf vorhanden, so sollten Funklöcher schnell geschlossen und die Breitbandabdeckung im ländlichen Raum gewährleistet sein.
 
Ein weiterer Diskussionspunkt war die Wertschätzung des Handwerks. Die Einführung der Meisterprämie und die teilweise Wiedereinführung der Meisterpflicht sind zwar erste Signale und trotzdem bleibt noch viel zu tun, um die versprochene Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung umzusetzen. Der Respekt von systemrelevanten Berufen muss in gezielte Förderung umgesetzt werden. Dass das Handwerk dazu zählt, hat nicht zuletzt die Corona-Krise gezeigt.
 
Des Weiteren sollte die coronabedingte befristete Anhebung der Schwellenwerte im Bereich der Vergabeordnung dauerhaft beibehalten werden. So unter anderem die freihändige Vergabe bis zu 100.000,- € und bei beschränkter Ausschreibung bis zu einer Million. Auch die Kommunen sollten diese Schwellenwerte dauerhaft umsetzen und so die regionalen Betriebe unterstützen.
 
Neben diesen Themenkomplexen wurden auch der Bereich Bildung, Schwarzarbeit, Endbürokratisierung und steuerliche Belastungen eingehend diskutiert.
 
Kreishandwerksmeister Bernd Simon bedankte sich abschließend bei den jeweiligen politischen Vertretern und wünschte ihnen für die anstehende Landtagswahl viel Erfolg.
Christine Treublut (SPD)
Guido Wolf (CDU)
Guido Wolf (CDU)
Jens Metzger (Grüne)
Niko Reith (FDP)

Neuer Geschäftsführer Uwe Schmidt

Nun steht es fest: In einem sehr guten Bewerberfeld konnte sich Uwe Schmidt, Stockach, als Nachfolger von Geschäftsführer Kurt Scherfer durchsetzen. Der 51-jährige staatlich geprüfte Betriebswirt tritt die Stelle zum 1. Januar 2021 an und wird Betriebswirt Kurt Scherfer nachfolgen, der nach fast 3 Jahrzehnten Tätigkeit  als Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen zum 30. Juni 2021 in den Ruhestand tritt.
 
Ähnlich wie sein Vorgänger verfügt Uwe Schmidt über eine kaufmännische Ausbildung und dem nachfolgenden Studium zum staatlich geprüften Betriebswirt. Zuletzt war er 20 Jahre lang für den Bereich Projektleitung und Organisation in  der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen verantwortlich und hat somit bereits den Draht zum Handwerk.
 
Kreishandwerksmeister Bernd Simon und seine Vorstandskollegen haben sich einstimmig für Uwe Schmidt entschieden, der nun in den nächsten Monaten die annähernd 700 Mitglieder starke Kreishandwerkerschaft mit all ihren Facetten kennenlernen wird. Vorgänger Kurt Scherfer wird diese Einarbeitungsphase tatkräftig  unterstützen. Die satzungsgemäße Wahl des neuen Geschäftsführers und die Verabschiedung des Vorgängers finden dann im Rahmen der Mitgliederversammlung im Mai 2021 statt.  
 
 

 


Brauer und Mälzerin auf der Walz

Brauer und Mälzerin Lisa (LISA FREMDE BRAUERIN) aus München, eingetragen bei den Vereinigten Löwenbrüdern- und Schwestern Europas, hatte zünftig auf der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen vorgesprochen und um eine Reiseunterstützung gebeten. Diese wurde ihr natürlich gewährt. Hierbei erfuhren die Mitarbeiterinnen, dass sich Lisa bereits seit über 2 Jahren auf der Walz befindet. Nach ihrer Ausbildung in der Forschungsbrauerei der Technischen Universität München hat sie sich dazu entschlossen, drei Jahre und einen Tag die Welt kennenzulernen. Ganz Deutschland, die Schweiz, Österreich und Polen hat sie bereits bereist. Nun trifft sie sich in Konstanz mit einer Winzerin, die sich ebenfalls auf der Walz befindet. Das gemeinsame Ziel ist noch nicht definiert. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle wünschten der sympathischen Wandergesellin weiterhin alles Gute, natürlich Gesundheit und in ca. einem Jahr eine glückliche Heimkehr.
Ingrid Bertsche (links) und Heike Röhrer (rechts) freuen sich über den Besuch von Wandergesellin Lisa auf der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft
Mitgliederversammlung
 
Mit dem Besuch der Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen, unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen der Corona-Verordnung, zeigte sich Kreishandwerksmeister Bernd Simon sehr zufrieden. Als Gäste konnte er neben Handwerkskammerpräsident Werner Rottler auch den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz, Ass. jur. Raimund Kegel sowie den Bevollmächtigten für das Handwerk der IKK classic, Jürgen Schleicher, und den zuständigen Verkaufsleiter Signal Iduna, Steffen Weber, begrüßen. Sein Gruß galt weiterhin der Vorsitzenden der Unternehmerfrauen im Handwerk Landkreis Tuttlingen, Isolde Fröhlich, sowie dem Geschäftsführer der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen, Dipl. Betriebswirt (FH) Roland Aicheler.  
 
Nach einem kurzen Grußwort durch Hausherrn Roland Aicheler ging Kreishandwerksmeister Bernd Simon auf die zahlreichen Aktivitäten der Kreishandwerkerschaft ein. So fand unter anderem neben dem Obermeisterstammtisch im Rahmen des Honberg-Sommers die Altmeisterfreier mit Verleihung der Goldenen Meisterbriefe, die Gesellenlossprechungsfeier mit Interviewpartner Handballnationalspieler Martin Strobel sowie die Obermeisterherbstversammlung statt. Im Nachwuchswerbebereich wurden zahlreiche Gespräche zur Vorbereitung der Veranstaltung „Welt des Handwerks“ geführt. Leider musste die Veranstaltung ebenso coronabedingt abgesagt werden wie „Handwerk trifft“, die Nachfolgeveranstaltung des langjährigen Neujahrsempfangs.
 
Aus konjunktureller Sicht war das Jahr 2019 ein gutes Jahr, wenn auch nicht alle Gewerke gleichermaßen davon profitiert haben. In der Corona-Krise hat das Handwerk einmal mehr bewiesen, dass auf diesen Wirtschaftsbereich Verlass ist. Sei es in der Grundversorgung oder mit Servicedienstleistungen, das Handwerk war und ist zur Stelle. Es bildet somit ein starkes Rückgrat unserer Gesellschaft.
 
Die Finanzen, vorgetragen durch Geschäftsführer Kurt Scherfer, fanden die einhellige Zustimmung der Mitgliederversammlung. So wurden Jahresrechnung 2019 und Haushaltplan 2020 jeweils einstimmig abgenommen bzw. beschlossen.

Handwerkskammerpräsident Werner Rottler gab anschließend einen Zwischenbericht vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ab. Mit Blick auf den Fachkräftemangel ist es weiterhin wichtig, die Krise auch als Chance zu begreifen, junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen. Dankbar zeigt sich das Handwerk auch für die Vielzahl von Hilfen, die von der Politik in den vergangenen Monaten verabschiedet wurden. Die Soforthilfe, das Konjunkturpaket des Bundes, das Krisenberatungsprogramm und die Aufstockung der Überbrückungsmaßnahmen durch das Land haben zielgerichtet geholfen, so der Präsident abschließend.
 
Mit einem Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten im kommenden Jahr schloss Kreishandwerksmeister Bernd Simon die sehr informative Mitgliederversammlung.
Kreishandwerksmeister Bernd Simon (links) bedankt sich bei Handwerkskammerpräsident Werner Rottler für seine interessanten Ausführungen
 
Dienstjubiläum

Am 2. Juli diesen Jahres feierte Ingrid Bertsche, Geisingen, Mitarbeiterin der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen, ihr 30-jähriges Jubiläum. Im Rahmen einer Feierstunde dankten Kreishandwerksmeister Bernd Simon und Geschäftsführer Kurt Scherfer der treuen Mitarbeiterin für die geleistete Arbeit während der vergangenen 30 Jahre mit einem Geschenk und der Urkunde der Handwerkskammer Konstanz. Die beiden Vertreter der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen wünschten der Jubilarin weiterhin viel Spaß bei der Arbeit auf der Geschäftsstelle zum Wohle des Handwerks im Landkreis Tuttlingen.
Jubilarin Ingrid Bertsche mit Kreishandwerksmeister Bernd Simon (Mitte) und Geschäftsführer Kurt Scherfer (links) bei der Ehrung
Obermeisterherbstversammlung

In diesem Jahr fand die Obermeisterherbstversammlung der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen in den Räumen von Vorstandsmitglied und Obermeister der Stuckateur-Innung Tuttlingen, Rainer Hohner, statt. Die Obermeister sowie deren Stellvertreter nutzen die Möglichkeit, um mit den Verantwortlichen der Handwerkskammer Konstanz, Präsident Gotthard Reiner und Stellvertretender Hauptgeschäftsführer Raimund Kegel, handwerkspolitische Themen zu erörtern und zu diskutieren.
  
Nach der Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Bernd Simon erhielten die Teilnehmer zunächst einen Kurzvortrag durch Referent Heiko Schwöbel zum Thema „Datenschutz der Innungen und der Kreishandwerkerschaft“, während Barbara Reichstein und Anja-Marie Paul-Szofer von der Stiftung Liebenau nachfolgend den Fachdienst Betriebliche Inklusion vorstellten.
 
Kreishandwerksmeister Bernd Simon berichtete von sechs aktiven Monaten im Amt. Neben zahlreichen Schwerpunktterminen waren besonders die Altmeisterfeier mit Verleihung der Goldenen Meisterbriefe sowie die Gesellenfreisprechungsfeier hervorzuheben. Gleichsam gab er einen Überblick der kommenden Veranstaltungen des Jahres 2020, die mit einer Neuerung beginnen. Statt des bisherigen Neujahrsempfanges findet nun die neu kreierte Veranstaltung „Handwerk trifft…“ am 16. März im Alten Krematorium in Tuttlingen statt. Neben weiteren Aktivitäten soll auch die Nachwuchswerbung nicht zu kurz kommen. Gemeinsam mit Beruflicher Bildungsstätte Tuttlingen und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule wollen zahlreiche Innungen ihre Berufsbilder aktiv vor Ort bewerben. Die Abstimmungsgespräche diesbezüglich wurden bereits aufgenommen.
  
Im zweiten Teil der Veranstaltung sprach Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner in seinen Ausführungen unter anderem von einer Steigerung bei den Ausbildungsverträgen um 8 Prozent. Im Landkreis Tuttlingen ist ein Zuwachs von 6,7 Prozent zu verzeichnen. Außerdem wertete der Präsident die Einführung einer Meisterprämie im Landes-Doppelhaushalt 2020/21 in Höhe von 1.500 € für Jungmeister als einen tollen Erfolg für das Handwerk. Was lange währt, wird endlich gut. Hier hat sich die Beharrlichkeit, mit der sich das Handwerk für diese Maßnahme eingesetzt hat, gelohnt, so Präsident Reiner.
 
Im Ausspracheblock mit der Handwerkskammer Konstanz wurden aktuelle handwerks- und gesellschaftspolitische Themen mit Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Raimund Kegel diskutiert.
Abschließend bedankte sich Kreishandwerksmeister Bernd Simon beim scheidenden Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner mit einem Weingeschenk und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Der Nachfolger von Gotthard Reiner wird am 4. Dezember in Konstanz aus der neu gewählten Vollversammlung heraus gewählt.
 
Mit einer Terminvorschau für das Jahr 2020 beendete der Kreishandwerksmeister die sehr informative Obermeisterherbstversammlung und lud anschließend zum gemeinsamen Imbiss ein.
 
 

Kreishandwerksmeister Bernd Simon (links) bedankte sich bei Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner (rechts) mit einem Weingeschenk für dessen Einsatz um das Handwerk
Freisprechungsfeier

214 junge Gesellinnen und Gesellen aus 30 Berufsgruppen feierten bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen den Abschluss ihrer Lehrzeit. Weit über 500 Besucher, darunter sehr viele Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, waren der Einladung in die Stadthalle in Spaichingen gefolgt und erlebten ein von der RoseWood Liveband schwungvoll begleitetes Programm.
 
Kreishandwerksmeister Bernd Simon sprach in seiner Begrüßung davon, dass das Handwerk international anerkannt ist und sich mit Innovationsgeist, Können und Leidenschaft jeder Herausforderung stellt. Das Handwerk ist vielfältig und in der Lage, über alle Branchen hinweg gewerbliche und private Auftraggeber gleichermaßen zu bedienen. Deshalb zählt das Handwerk auch zu Recht zu Deutschlands vielseitigstem Wirtschaftsbereich, so der Kreishandwerksmeister.  Nicht zuletzt kommt dem Handwerk bei der beruflichen Ausbildung eine zentrale Stellung zu. Diesbezüglich forderte Bernd Simon mehr gesellschaftliche Anerkennung sowie die Stärkung der Attraktivität des dualen Ausbildungssystems. Das Handwerk muss außerdem wieder mehr in das Blickfeld der Jugendlichen rücken, denn Handwerksberufe bieten hervorragende und vielfältige Karriere- und Berufschancen. Die ganzheitliche Berufsberatung muss intensiviert werden, um den jungen Menschen die verschiedensten Karrierewege im Handwerk bekannt zu machen. Der Kreishandwerksmeister sprach abschließend davon, dass die über 200 freizusprechenden Gesellinnen und Gesellen die besten Botschafter einer guten und innovativen Ausbildung im Handwerk sind.
 
Im Zuge der Interviewreihe konnte Geschäftsführer Kurt Scherfer Handballnationalspieler, Europameister und Olympiabronzemedaillen Gewinner von 2016, Martin Strobel begrüßen. Teamgeist und Durchhaltevermögen zählen im Handballsport genauso wie im Handwerk. Hier stellte Kurt Scherfer die Verbindung her. Mit Fleiß, Willensstärke und Durchhaltevermögen können viele Ziele erreicht werden, die zunächst unnahbar scheinen. Höhen und Tiefen gehören zum Leben dazu. So gab Martin Strobel den anwesenden Gesellinnen und Gesellen mit auf den Weg: „Jeder junge Mensch muss individuell dort weiter machen, wo er sich befindet und mögliche Rückschläge überwinden“.
  
Anschließend fand die namentliche Freisprechung mit Auszeichnung der Preisträger durch Kreishandwerksmeister Bernd Simon und dem jeweiligen Innungsobermeister, bzw. einem Vertreter der jeweiligen Innung statt.
  
Im Schlusswort riet Kreishandwerksmeister Bernd Simon den neuen Facharbeitern im Handwerk sich kontinuierlich weiterzubilden. Dies ist elementar für den Erhalt der Beschäftigungs- und Arbeitsfähigkeit in einer sich ständig weiterentwickelnden Arbeitswelt. In diesem Zusammenhang forderte er auch für Baden-Württemberg eine Meisterprämie, welche in anderen Bundesländern bereits gewährt wird. Denn die Teilnehmer der Meisterlehrgänge müssen im Gegensatz zu Studierenden an Universitäten und Hochschulen die Lehrgangskosten und Gebühren ganz oder teilweise selber tragen.
Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Bernd Simon
Geschäftsführer Kurt Scherfer (rechts) im Interview mit Handballnationalspieler Martin Strobel (links)
Die Preisträger mit Kreishandwerksmeister Bernd Simon (links) und Handballnationalspieler Martin Strobel (2.v.rechts) und Geschäftsführer Kurt Scherfer (rechts)
29 Handwerksmeister bekommen Goldenen Meisterbrief

Im Rahmen einer von der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen organisierten Feierstunde haben 29 Handwerksmeister, davon zwei Handwerksmeisterinnen, den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Konstanz in der Brauereigaststätte „HirsIch“ in Wurmlingen erhalten. Den Brief verleiht die Handwerkskammer für 40-jährige Meistertätigkeit. Kreishandwerksmeister Bernd Simon würdigte in seiner Begrüßung die Lebensleistung der Geehrten. Sie haben dazu beigetragen, dass Arbeits- und Ausbildungsplätze im Handwerk entstanden sind und junge Menschen eine Zukunft haben.
Der Meisterbrief ist Ausdruck von Qualität „Made in Germany“, also das, was den Wirtschaftsstandort auszeichnet und von anderen unterscheidet. Gibt es keine Meisterbetriebe mehr, gibt es auch keine Ausbildung mehr und gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels wäre das eine fatale Entwicklung, so Kreishandwerksmeister Bernd Simon. Deshalb begrüßte er die Anstrengungen der Politik, zwölf von zweiundfünfzig gestrichenen Meisterberufen wieder in die Anlage A der Handwerksordnung zurückführen zu wollen. Seitens der Politik wurde erkannt, dass der Meisterbrief die Voraussetzung für Qualitätsarbeit, Verbraucherschutz, Leistungsfähigkeit und Innovationskraft bedeutet.
Auch die Grußwortredner Bürgermeister Klaus Schellenberg und Handwerkspräsident Gotthard Reiner bescheinigten den anwesenden Jubilaren eine starke Unternehmerkultur sowie die Bündelung der Tugenden Selbstverantwortung, Mut und Eigeninitiative. Sie sprachen von einer enormen Lebensleistung und zollten hierfür ihren Respekt.
Nach der feierlichen Übergabe der Goldenen Meisterbriefe durch Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner und Kreishandwerksmeister Bernd Simon wurden beim zünftigen Brauervesper zahlreiche Anekdoten unter den Geehrten ausgetauscht.
Die „Goldenen Meister“ nach der Übergabe der Briefe mit Kreishandwerksmeister Bernd Simon (rechts) und Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner (3. v. rechts sowie Bürgermeister Klaus Schellenberg 9. v. rechts).
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