Kreishandwerkerschaft - Kreishandwerkerschaft Tuttlingen

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Tuttlingen

Obermeisterherbstversammlung

In diesem Jahr fand die Obermeisterherbstversammlung der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen in den Räumen von Vorstandsmitglied und Obermeister der Stuckateur-Innung Tuttlingen, Rainer Hohner, statt. Die Obermeister sowie deren Stellvertreter nutzen die Möglichkeit, um mit den Verantwortlichen der Handwerkskammer Konstanz, Präsident Gotthard Reiner und Stellvertretender Hauptgeschäftsführer Raimund Kegel, handwerkspolitische Themen zu erörtern und zu diskutieren.
 
 
Nach der Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Bernd Simon erhielten die Teilnehmer zunächst einen Kurzvortrag durch Referent Heiko Schwöbel zum Thema „Datenschutz der Innungen und der Kreishandwerkerschaft“, während Barbara Reichstein und Anja-Marie Paul-Szofer von der Stiftung Liebenau nachfolgend den Fachdienst Betriebliche Inklusion vorstellten.
 
 
Kreishandwerksmeister Bernd Simon berichtete von sechs aktiven Monaten im Amt. Neben zahlreichen Schwerpunktterminen waren besonders die Altmeisterfeier mit Verleihung der Goldenen Meisterbriefe sowie die Gesellenfreisprechungsfeier hervorzuheben. Gleichsam gab er einen Überblick der kommenden Veranstaltungen des Jahres 2020, die mit einer Neuerung beginnen. Statt des bisherigen Neujahrsempfanges findet nun die neu kreierte Veranstaltung „Handwerk trifft…“ am 16. März im Alten Krematorium in Tuttlingen statt. Neben weiteren Aktivitäten soll auch die Nachwuchswerbung nicht zu kurz kommen. Gemeinsam mit Beruflicher Bildungsstätte Tuttlingen und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule wollen zahlreiche Innungen ihre Berufsbilder aktiv vor Ort bewerben. Die Abstimmungsgespräche diesbezüglich wurden bereits aufgenommen.
 
 
Im zweiten Teil der Veranstaltung sprach Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner in seinen Ausführungen unter anderem von einer Steigerung bei den Ausbildungsverträgen um 8 Prozent. Im Landkreis Tuttlingen ist ein Zuwachs von 6,7 Prozent zu verzeichnen. Außerdem wertete der Präsident die Einführung einer Meisterprämie im Landes-Doppelhaushalt 2020/21 in Höhe von 1.500 € für Jungmeister als einen tollen Erfolg für das Handwerk. Was lange währt, wird endlich gut. Hier hat sich die Beharrlichkeit, mit der sich das Handwerk für diese Maßnahme eingesetzt hat, gelohnt, so Präsident Reiner.
 
 
Im Ausspracheblock mit der Handwerkskammer Konstanz wurden aktuelle handwerks- und gesellschaftspolitische Themen mit Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Raimund Kegel diskutiert.
 
 
Abschließend bedankte sich Kreishandwerksmeister Bernd Simon beim scheidenden Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner mit einem Weingeschenk und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Der Nachfolger von Gotthard Reiner wird am 4. Dezember in Konstanz aus der neu gewählten Vollversammlung heraus gewählt.
 
 
Mit einer Terminvorschau für das Jahr 2020 beendete der Kreishandwerksmeister die sehr informative Obermeisterherbstversammlung und lud anschließend zum gemeinsamen Imbiss ein.
 
 

Kreishandwerksmeister Bernd Simon (links) bedankte sich bei Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner (rechts) mit einem Weingeschenk für dessen Einsatz um das Handwerk
Freisprechungsfeier

214 junge Gesellinnen und Gesellen aus 30 Berufsgruppen feierten bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen den Abschluss ihrer Lehrzeit. Weit über 500 Besucher, darunter sehr viele Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, waren der Einladung in die Stadthalle in Spaichingen gefolgt und erlebten ein von der RoseWood Liveband schwungvoll begleitetes Programm.
 
 
Kreishandwerksmeister Bernd Simon sprach in seiner Begrüßung davon, dass das Handwerk international anerkannt ist und sich mit Innovationsgeist, Können und Leidenschaft jeder Herausforderung stellt. Das Handwerk ist vielfältig und in der Lage, über alle Branchen hinweg gewerbliche und private Auftraggeber gleichermaßen zu bedienen. Deshalb zählt das Handwerk auch zu Recht zu Deutschlands vielseitigstem Wirtschaftsbereich, so der Kreishandwerksmeister.  Nicht zuletzt kommt dem Handwerk bei der beruflichen Ausbildung eine zentrale Stellung zu. Diesbezüglich forderte Bernd Simon mehr gesellschaftliche Anerkennung sowie die Stärkung der Attraktivität des dualen Ausbildungssystems. Das Handwerk muss außerdem wieder mehr in das Blickfeld der Jugendlichen rücken, denn Handwerksberufe bieten hervorragende und vielfältige Karriere- und Berufschancen. Die ganzheitliche Berufsberatung muss intensiviert werden, um den jungen Menschen die verschiedensten Karrierewege im Handwerk bekannt zu machen. Der Kreishandwerksmeister sprach abschließend davon, dass die über 200 freizusprechenden Gesellinnen und Gesellen die besten Botschafter einer guten und innovativen Ausbildung im Handwerk sind.
 
 
Im Zuge der Interviewreihe konnte Geschäftsführer Kurt Scherfer Handballnationalspieler, Europameister und Olympiabronzemedaillen Gewinner von 2016, Martin Strobel begrüßen. Teamgeist und Durchhaltevermögen zählen im Handballsport genauso wie im Handwerk. Hier stellte Kurt Scherfer die Verbindung her. Mit Fleiß, Willensstärke und Durchhaltevermögen können viele Ziele erreicht werden, die zunächst unnahbar scheinen. Höhen und Tiefen gehören zum Leben dazu. So gab Martin Strobel den anwesenden Gesellinnen und Gesellen mit auf den Weg: „Jeder junge Mensch muss individuell dort weiter machen, wo er sich befindet und mögliche Rückschläge überwinden“.
 
 
Anschließend fand die namentliche Freisprechung mit Auszeichnung der Preisträger durch Kreishandwerksmeister Bernd Simon und dem jeweiligen Innungsobermeister, bzw. einem Vertreter der jeweiligen Innung statt.
 
 
Im Schlusswort riet Kreishandwerksmeister Bernd Simon den neuen Facharbeitern im Handwerk sich kontinuierlich weiterzubilden. Dies ist elementar für den Erhalt der Beschäftigungs- und Arbeitsfähigkeit in einer sich ständig weiterentwickelnden Arbeitswelt. In diesem Zusammenhang forderte er auch für Baden-Württemberg eine Meisterprämie, welche in anderen Bundesländern bereits gewährt wird. Denn die Teilnehmer der Meisterlehrgänge müssen im Gegensatz zu Studierenden an Universitäten und Hochschulen die Lehrgangskosten und Gebühren ganz oder teilweise selber tragen.
Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Bernd Simon
Geschäftsführer Kurt Scherfer (rechts) im Interview mit Handballnationalspieler Martin Strobel (links)
Die Preisträger mit Kreishandwerksmeister Bernd Simon (links) und Handballnationalspieler Martin Strobel (2.v.rechts) und Geschäftsführer Kurt Scherfer (rechts)
29 Handwerksmeister bekommen Goldenen Meisterbrief
Im Rahmen einer von der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen organisierten Feierstunde haben 29 Handwerksmeister, davon zwei Handwerksmeisterinnen, den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Konstanz in der Brauereigaststätte „HirsIch“ in Wurmlingen erhalten. Den Brief verleiht die Handwerkskammer für 40-jährige Meistertätigkeit. Kreishandwerksmeister Bernd Simon würdigte in seiner Begrüßung die Lebensleistung der Geehrten. Sie haben dazu beigetragen, dass Arbeits- und Ausbildungsplätze im Handwerk entstanden sind und junge Menschen eine Zukunft haben.
Der Meisterbrief ist Ausdruck von Qualität „Made in Germany“, also das, was den Wirtschaftsstandort auszeichnet und von anderen unterscheidet. Gibt es keine Meisterbetriebe mehr, gibt es auch keine Ausbildung mehr und gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels wäre das eine fatale Entwicklung, so Kreishandwerksmeister Bernd Simon. Deshalb begrüßte er die Anstrengungen der Politik, zwölf von zweiundfünfzig gestrichenen Meisterberufen wieder in die Anlage A der Handwerksordnung zurückführen zu wollen. Seitens der Politik wurde erkannt, dass der Meisterbrief die Voraussetzung für Qualitätsarbeit, Verbraucherschutz, Leistungsfähigkeit und Innovationskraft bedeutet.
Auch die Grußwortredner Bürgermeister Klaus Schellenberg und Handwerkspräsident Gotthard Reiner bescheinigten den anwesenden Jubilaren eine starke Unternehmerkultur sowie die Bündelung der Tugenden Selbstverantwortung, Mut und Eigeninitiative. Sie sprachen von einer enormen Lebensleistung und zollten hierfür ihren Respekt.
Nach der feierlichen Übergabe der Goldenen Meisterbriefe durch Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner und Kreishandwerksmeister Bernd Simon wurden beim zünftigen Brauervesper zahlreiche Anekdoten unter den Geehrten ausgetauscht.
Die „Goldenen Meister“ nach der Übergabe der Briefe mit Kreishandwerksmeister Bernd Simon (rechts) und Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner (3. v. rechts sowie Bürgermeister Klaus Schellenberg 9. v. rechts).
Zimmergeselle auf der Walz

Moritz Stiller, freireisender Zimmergeselle aus Rostock, hat vor kurzem die Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft besucht und um eine Reiseunterstützung gebeten. Diese wurde ihm natürlich nach einem zünftigen „Vorsprechen“ gewährt. Moritz Stiller ist seit nunmehr über zwei Jahren auf der Walz und hat überwiegend die Länder Westeuropas bis zu den Kanarischen Inseln bereist. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle wünschten dem sympathischen Wandergesellen auf seinem Weg in die Schweiz alles Gute.
Geschäftsführer Kurt Scherfer verabschiedet Wandergeselle Moritz Stiller in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft
Im Rahmen eines Obermeister-Handwerkerfrühstücks wurde schwerpunktmäßig das Thema Nachwuchs erörtert. Wie soll die künftige Ausrichtung dieses wichtigen Themas angegangen werden? Diesbezüglich wurde ein durch Kreishandwerksmeister Bernd Simon ausgearbeitetes Konzept vorgestellt und diskutiert.
Mitgliederversammlung

Zufrieden mit der konjunkturellen Entwicklung zeigte sich Kreishandwerksmeister Armin Schumacher, Spaichingen, in der Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen, welche im Hotel Hofgut Hohenkarpfen in Hausen ob Verena stattfand. So hat sich im Handwerk ein stabiles wirtschaftliches Niveau eingestellt, das auch für das Jahr 2019 positive Zeichen setzt.
Vorgänger und Nachfolger im Amt des Kreishandwerksmeisters: Armin Schumacher (links) und Bernd Simon (rechts)
Die neu gewählte Vorstandschaft der Kreishandwerkerschaft von links nach rechts: Ulrich Keller, Rainer Hohner, Hubert Kupferschmid, Daniel Link, Bernd Klaiber, Kreishandwerksmeister a.D. Armin Schumacher, Kreishandwerksmeister Bernd Simon und Geschäftsführer Kurt Scherfer. Auf dem Bild fehlt Egon Deufel.
Begrüßungsplausch
KHM Armin Schumacher (links) bei seinem Jahresbericht, Nachfolger Bernd Simon (rechts)
KHM Bernd Simon (rechts) verabschiedet das langjährige Vorstandsmitglied Dietmar Link (links)
Präsident Gotthard Reiner (links) und Hauptgeschäftsführer Georg Hiltner (rechts) überreichen das Geschenk der Handwerkskammer Konstanz an Dietmar Link (Mitte)
Präsident Gotthard Reiner (links) und Hauptgeschäftsführer Georg Hiltner (rechts) bei der Geschenkübergabe an Anita und Armin Schumacher
Der neu gewählte Kreishandwerksmeister Bernd Simon (rechts) mit Gattin Ilse und Gratulant Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner (rechts)
Kreishandwerksmeister Bernd Simon bedankt sich bei Referentin Bettina Willin, Expertin Betriebliche Altersvorsorge (DVA) bei der Signal-Iduna, für das ausgezeichnete Referat
Präsident Gotthard Reiner (links) und Kreishandwerksmeister Bernd Simon (rechts) bei der Überreichung eines Blumengrußes an Elfriede Link
Das digitale Büro

Mit dem Thema „Das digitale Büro – weg mit dem Papier?!“ befasste sich die Kreishandwerkerschaft Tuttlingen im Rahmen einer Abendveranstaltung in den Räumen der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen. Hierzu konnte Kreishandwerksmeister Armin Schumacher Thomas Biermann, DATEV, begrüßen und willkommenheißen. Diese Veranstaltung kam unter Zusammenarbeit der BWHM GmbH – Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand durch das Projekt „Digitallotse Handwerk“ zustande, welches durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert wird.
Referent Thomas Biermann bei seinen interessanten Ausführungen
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