Kreishandwerkerschaft Tuttlingen

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Vortragsveranstaltung Schadensrecht und Kasko

Mit dem Schadenrecht und Kasko befassten sich im Rahmen eines Halbtagsseminars die Mitgliedsbetriebe der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Tuttlingen-Rottweil in den Räumen der Bildungsakademie in Rottweil. Mit Referent Rechtsanwalt Joachim Otting, Hünxe, konnte Obermeister Bernd Klaiber, Balgheim, einen ausgewiesenen Experten begrüßen und willkommenheißen. Jedes Jahr findet ein Seminar mit dem Referenten zu aktuellen Themenbereichen aus dem Schadenersatz-, Kasko und Autokaufrecht statt.

Unberechtigte Rechnungskürzungen durch die Versicherer sind ein Ärgernis für viele Innungsbetriebe. Wie man sich gegen eine derartige Praxis wehren kann, erläuterte Otting – für den juristischen Laien verständlich und praxisnah aufbereitet anhand aktueller Gerichtsentscheidungen belegt – ausführlich.

Obermeister Bernd Klaiber dankte dem Referenten abschließend mit dem Innungsgeschenk für die sehr praxisbezogenen Ausführungen und erwähnte, dass gleich zu Beginn des Jahres 2020 eine weitere Veranstaltung mit Referent Joachim Otting ansteht. 

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Obermeister Bernd Klaiber (links) dankte Referent Joachim Otting (rechts) für dessen Ausführungen


Teilnahme an der Ausbildungsbörse in Tuttlingen

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Jahreshauptversammlung


Neben den zahlreich erschienenen Innungsbetrieben konnte Obermeister Bernd Klaiber, Balgheim, im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Tuttlingen-Rottweil in der Bildungsakademie Rottweil weitere Gäste begrüßen. Unter Ihnen neben Vertretern der Beruflichen Schulen aus Rottweil und Tuttlingen, der Überwachungsorganisation DEKRA, auch Herbert Baar, Leiter der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen, und Klaus Würtenberger, Regionalgeschäftsführer der Ikk classic. Sein besonderer Gruß galt dem Referenten des Abends, Hauptgeschäftsführer des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, Carsten Beuß aus Stuttgart.

Dem Jahresbericht des Obermeisters war zu entnehmen, dass man trotz aller Dellen von einem zufriedenen Autojahr 2018 sprechen kann und all dies vor dem Hintergrund, dass die erschwerten Bedingungen wie Dieselfahrverbote, WLTP-Problemen und das Warten auf die Diesel-Nachrüstung sowie die verwirrenden Regelungen bei den Umtauschprämien für Dieselautos alles andere als gut für das Kfz-Gewerbe waren. Die angegebenen Bedingungen führten auch dazu, dass der Gebrauchtwagenmarkt einen Rückgang zu verzeichnen hat. So bleibt der Servicebereich die Stütze des Betriebes. Bleibt noch die Elektromobilität. Hier wünscht sich das Kfz-Gewerbe Förderprogramme für die betriebliche Infrastruktur von staatlicher Seite. Dies gilt gleichermaßen für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine Optimierung der Netzinfrastruktur, so der Obermeister abschließend.
Im zweiten Teil seiner Ausführung ging er auf die vielfältigen Dienstleistungen der Innung ein. Monatlicher Rundschreibendienst, aktive Nachwuchswerbung durch Teilnahme an der Ausbildungsbörse in Tuttlingen, Fachkundeseminare z.B. mit Rechtsanwalt Joachim Otting zu verschiedenen Schadenrechtthemen, oder der Workshop mit dem Themenfeld der Mitarbeiterfindung-, Bindung- und Förderung, spiegeln dies wider.
Außerdem wurde zusammen mit der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung eine Gemeinschaftsfahrt zur Messe „automechanika“ in Frankfurt durchgeführt.

Geschäftsführer Kurt Scherfer sprach bei seinem Finanzbericht von sehr geordneten Verhältnissen, die sich jeweils in der Jahresrechnung und dem Haushaltsplan widerspiegeln, so dass nach Vortrag des Kassenprüfungsberichts beide Finanzpläne einstimmig entlastet bzw. verabschiedet wurden.

Mit dem Titel „Aktuelles aus dem Kfz-Gewerbe“ brachte Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes, die anwesenden Innungsmitglieder in zahlreichen Schwerpunktthemen u.a. Diesel und Fahrverbote, Ergebnis ADAC Langzeittest zur Hardwarenachrüstung oder dem Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg, auf den neuesten Stand. Weiterhin zeigte er den Anwesenden auf, wo die Chancen durch die Digitalisierung liegen, wies aber zugleich auf die Risiken hin, die beispielsweise im Bereich des Datenschutzes auftreten können. Die Betriebsinhaber nutzten abschließend die Möglichkeit, mit dem anerkannten Experten umfassend zu diskutieren.

Unter Vorschau auf die weiteren Innungsveranstaltungen, die nächste findet am 3. April an gleicher Stelle mit dem Themenschwerpunkt „Neues aus dem Schadenrecht und Kasko“, mit Referent Rechtsanwalt Joachim Otting, statt, schloss Obermeister Bernd Klaiber die sehr informative Mitgliederversammlung.

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Obermeister Bernd Klaiber (links) und Geschäftsführer Kurt Scherfer (rechts) nach der Diskussionsrunde mit Carsten Beuß (Mitte).


Workshop "Gute Mitarbeiter finden, binden, fördern"

Zu einem Workshop mit dem Titel „Gute Mitarbeiter finden, binden, fördern“ hatte die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Rottweil-Tuttlingen in die Räumlichkeiten der Bildungsakademie Rottweil eingeladen. Obermeister Bernd Klaiber, Balgheim, konnte mit Referentin, Dipl.-Ökonomin Andrea Eigel, Bietigheim-Bissingen, eine ausgewiesene Expertin für Handwerk und Mittelstand zu diesem Themenbereich begrüßen.

Gute Mitarbeiter sind begehrt und in vielen Betrieben knapp. Darum hat die Innung dieses wichtige Thema auch aufgegriffen, weil es gerade vielen Betrieben aktuell unter den Nägeln brennt, so Obermeister Bernd Klaiber, in seiner Begrüßung. Mit dem Zitat: „Das Vermögen eines Unternehmens ist das, was seine Mitarbeiter vermögen!“ stieg die Referentin in das Thema ein.

In diesem Zusammenhang müsse man sich zuerst die Frage stellen: „Wie mache ich gute, qualifizierte Mitarbeiter auf meinen Betrieb aufmerksam?“ Hier kann auch schon erstmals der Einfluss der Digitalisierung sichtbar werden. Außerdem spielt der Bekanntheitsgrad der Firma eine wichtige Rolle. Der Betrieb muss deshalb zur Arbeitgebermarke werden. Nur wer Profil hat, kann Eindruck hinterlassen, so Eigel. Im Nachhinein ging sie auf die Bedürfnisse des Menschen ein. Themen wie Sicherheit, Fairness, Abwechslung, Bedeutsamkeit, Wachstum, Verbindung sowie Sinn und Beitrag spielen hier eine wichtige Rolle.

Aufgrund einer Umfrage wurde festgestellt, wie eigentlich ein Wunscharbeitgeber auszusehen hat. Als erstes wird vorausgesetzt, dass das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten optimal und die Stimmung unter den Kollegen gut ist. Karrierechancen müssen bestehen und ein abwechslungsreiches Arbeitsgebiet muss vorhanden sein.
Neben weiteren Kriterien ist es auch wichtig, regelmäßig die Leistung zu bewerten. Ein Lob bietet sich in diesem Zusammenhang an.

Für den Arbeitgeber gibt es zahlreiche Ansatzpunkte um geeignetes Personal zu bekommen. Neben der Bezahlung sind natürlich Vergünstigungen, Ausstattung und Arbeitsumfeld, die Arbeitszeit, Work-Life-Balance, Team und Führung wichtige Kriterien.

Wie Mitarbeiter gehalten werden können bzw. wie führe ich Mitarbeiter so, dass sie ihr Potenzial betrieblich optimal entfalten können, wurde im zweiten Teil des Workshops ausgiebig erörtert und diskutiert.

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Andrea Eigel bei ihrem engagierten Vortrag


Ehrung Stellvertretender Obermeister Ulrich Roth

Im Rahmen der Delegiertenversammlung des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg e.V. wurde Ulrich Roth, Sulz, mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Das langjährige Vorstandsmitglied und stellvertretender Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Tuttlingen-Rottweil wurde vor wenigen Wochen im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung verabschiedet und mit der Bronzenen Ehrennadel der Handwerkskammer Konstanz geehrt. Nunmehr wurde er im Beisein von Obermeister Bernd Klaiber und Geschäftsführer Kurt Scherfer in Leinfelden-Echterdingen mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.
In seiner Laudatio ging Verbandspräsident Dr. Harry Brambach auf die Verdienste von Ulrich Roth ein. Bereits 1997 wurde der Geehrte Mitglied des sozialpolitischen Ausschusses der Verbandstarifkommission. Der Präsident bezeichnete die Tarifpolitik als ein besonders anstrengendes, aufreibendes und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld des Verbandes, in das sich Ulrich Roth stets mit aller Kraft einbrachte. Darüber hinaus gehörte Ulrich Roth seit 2003 dem Innungsvorstand an und übte zwölf Jahre lang das Amt des stellvertretenden Obermeisters aus.
In Anerkennung seiner Verdienste um das baden-württembergische Kraftfahrzeuggewerbe erhielt Ulrich Roth aus den Händen von Präsident Dr. Harry Brambach die zweithöchste Auszeichnung, die der Verband zu vergeben hat: die Silberne Ehrennadel mit Ehrenurkunde.

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Präsident Dr. Harry Brambach (links) freut sich zusammen mit Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß (rechts) über die Auszeichnung von Ulrich Roth (Mitte)