Kreishandwerkerschaft Tuttlingen

Moltkestr. 7
78532 Tuttlingen

Tel: 07461 / 2201
Fax: 07461 / 12302

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr
Montag - Mittwoch von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Donnerstag von 13.00 bis 18.00 Uhr

Gesellenversammlung

Die diesjährige Gesellenversammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik Tuttlingen fand in den Räumen der Kreishandwerkerschaft statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Gesellenausschusses, Joachim Kohler, Trossingen, ging Geschäftsführer Kurt Scherfer auf die Bedeutung des Gesellenausschusses ein. So soll er eine aktive und lebendige Gesellenarbeit fördern. Über den Gesellenprüfungsausschuss wirken die Gesellen bei der Abnahme der Zwischen- und Gesellenprüfung aktiv mit.
Bei den anschließenden Wahlen wurde der bisherige Vorsitzende Joachim Kohler, Trossingen, beschäftigt bei Elektro Vosseler in Trossingen, in seinem Amt bestätigt. Zu seinem Stellvertreter wurde Pascal Fischer, Spaichingen, beschäftigt bei Elektro Kefer in Seitigen-Oberflacht, gewählt. Svenja Kefer, Seitingen-Oberflacht, beschäftigt bei Elektro Kefer in Seitingen-Oberflacht, wurde im Amt der Schriftführerin ebenfalls bestätigt.
Zu Ersatzleuten wurden Jerome Späth aus Weilen u.d.R., beschäftigt bei Elektro Reiner, Deilingen, Andreas und Arthur Huber aus Seitingen-Oberflacht, beschäftigt bei Elektro Kefer, Seitingen-Oberflacht, gewählt. Alle genannten Personen arbeiten auch im Prüfungsausschuss der Innung mit. Hierbei werden sie unterstützt von Pascal Bewer aus Gutmadingen, beschäftigt bei Elektro Kefer in Seitingen-Oberflacht, und Yunus Ayranci, Trossingen, beschäftigt bei Elektro Vosseler in Trossingen.
Abschließend wurde über die künftigen Aktivitäten des Ausschusses diskutiert.

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Der neu gewählte Gesellenausschuss mit den Mitgliedern des Prüfungsausschusses unter Vorsitz von Joachim Kohler (rechts) freut sich auf eine neue interessante Wahlperiode. Auf dem Bild fehlen Svenja Kefer und Yunus Ayranci

Ausbildungsbörse

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Innung für Elektro- und Informationstechnik Tuttlingen an der Ausbildungsbörse in der Stadthalle Tuttlingen. Insgesamt 6.400 Besucher nahmen an den beiden Messetagen die Möglichkeit wahr, um sich über die vielfältigen Ausbildungsberufe in Handel, Handwerk, Industrie und Dienstleistungseinrichtungen zu informieren. Mit 97 teilnehmenden Betrieben und Institutionen wurde eine neue Rekordbeteiligung erzielt. Unter den Teilnehmern befanden sich neben der Innung für Elektro- und Informationstechnik Tuttlingen noch fünf weitere Innungen der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen.

Zahlreiche Gespräche mit interessierten Jugendlichen wurden seitens der Innungsvertreter, Meister, Gesellen und Azubis, geführt. Die Messe gilt als ausgezeichneter Kontaktgeber zwischen Schülern und Betrieben.


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Die Standbesetzung kurz vor dem offiziellen Eröffnungsbeginn

Preisverleihung

Die Innung für Elektro- und Informationstechnik Tuttlingen hat bei der Ausbildungsbörse in Tuttlingen etliche interessierte Jugendliche am Stand begrüßen können. Neben vielen Informationen zum Ausbildungsberuf Elektroniker gab es bei einem Gewinnspiel attraktive Preise zu gewinnen. Ein glücklicher Gewinner hat nun seinen Preis abgeholt. Eine Smartphone-Ladestation mit Lautsprecher gewann Noah Asentic (Foto rechts) aus Tuttlingen. Obermeister Uli Keller (Foto links), Emmingen-Liptingen, überreichte in den Räumen der Kreishandwerkerschaft den Preis an den glücklichen Gewinner.

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Obermeister Uli Keller (links) bei der Preisübergabe an Noah Asentic (rechts).

Jahreshauptversammlung

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik wurde im speziellen Damenprogram die Ausstellung „Starke Frauen“ im Mac Museum Art & Cars in Singen besucht. Während die Damen in einer Führung dieses Thema näher gebracht bekamen, stiegen die Innungsmitglieder unter Vorsitz von Obermeister Ulrich Keller, Emmingen-Liptingen, in den Räumen des Museums in die handwerksrelevanten Themen der Mitgliederversammlung ein.
Dass die wirtschaftliche Lage im Gewerk gut ist, konnte man dem Jahresbericht des Obermeisters entnehmen. 75 Prozent der Betriebe sprachen sich nach einer Umfrage des Verbandes diesbezüglich aus. Beim Auftragsbestand verweist rund die Hälfte der Betriebe auf einen Auftragsbestand von über zwei Monaten. Die Umsatzanteile fallen mit jeweils 36 Prozent auf die privaten und gewerblichen Auftraggeber, während die öffentlichen Auftraggeber einen Anteil von 16 Prozent erzielen. Sorgen bereitet aber nach wie vor die Fachkräftesituation. Trotz zahlreicher Bemühungen, unter anderem die Teilnahme an der Ausbildungsplatzbörse in Tuttlingen, ist es schwierig Nachwuchs zu generieren, so Obermeister Ulrich Keller. Dennoch wolle man jede Möglichkeit nutzen, um geeigneten Nachwuchs zu gewinnen.
Im zweiten Teil seiner Ausführungen ging der Obermeister auf die zahlreichen Innungsaktivitäten, unter anderem die Gemeinschaftsfahrt zur Fachmesse „eltefa“, der Innungsstammtisch während des Honberg-Sommers, die Fachveranstaltungen und der Jahresabschluss in der „Bierwelt“ in Wurmlingen, ein.

Nach den Finanzplänen, vorgetragen und erläutert durch Innungsgeschäftsführer Kurt Scherfer, sprach Hauptgeschäftsführer Andreas Bek, Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, die Weiterentwicklung des E-Marken-Konzepts an.

Das neue 2-stufige Konzept vereint den Wunsch vieler Mitgliedsbetriebe nach besserer Teilhabe an den Verbandsleistungen und Identifikation mit der Innung, so der Hauptgeschäftsführer. Außerdem wird das Erscheinungsbild der E-Handwerke mit den neuen Logos nach außen weiter gestärkt. Das bisherige E-Marken-Konzept der E-Marken-Betriebe wird fortgeführt und noch stärker durch das neue Logo „Premium E-Marken-Betrieb“ geschärft. Die E-Marken-Betriebe verschreiben sich höchster Qualität, qualifizieren ihre Mitarbeiter, sammeln damit Qualifizierungspunkte und verwenden beste Produkte.

Mit einem Ausblick auf die künftigen Innungsaktivitäten, die Teilnahme an der Ausbildungsplatzbörse in Tuttlingen, Durchführung von Fachveranstaltungen, der Innungsstammtisch während des Honberg-Sommers, die Gesellenversammlung mit Durchführung eines Fahrsicherheitstrainings für die Mitarbeiter und der Innungsausflug, schloss der Obermeister die sehr informative Jahreshauptversammlung.

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Obermeister Ulrich Keller (links) bei seinem sehr interessanten Jahresbericht. Aufmerksame Zuhörer waren Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner (Mitte) und Fachverbands Hauptgeschäftsführer Andreas Bek (rechts)