Kreishandwerkerschaft Tuttlingen

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Gesellenversammlung

Die diesjährige Gesellenversammlung der Stuckateurinnung Schwarzwald-Baar fand in den Räumlichkeiten der Firma Sto in Stühlingen-Weizen statt. Gesellenausschussvorsitzender Oliver Vana aus Hüfingen konnte zahlreiche Stuckateur-Kollegen begrüßen. Verkaufsleiter Willi Kammerer von der Firma Sto präsentierte eingangs das weltweit operierende Unternehmen am Standort Weizen mit seinen über 700 Mitarbeitern vor Ort. Anschließend erlebten die sehr interessierten Teilnehmer einen Fachvortrag zum Thema „Gesund bauen und wohnen“ durch Referent Thomas Hör sowie danach eine Werksbesichtigung durch den Leiter des Sto Forums, Jürgen Waishar. Er brachte den Anwesenden die Bereiche Servicefabrik, Hochregallager, Forschung und Entwicklung sowie die Sto Infofabrik näher. Es folgte dann ein gemeinsames Mittagessen.

Im zweiten Teil dieser Gesellenversammlung wurden die turnusmäßigen Wahlen absolviert. Innungsgeschäftsführer Kurt Scherfer erläuterte in diesem Zusammenhang die Aufgaben des Gesellen- und Gesellenprüfungsausschusses. Bei den nachfolgenden Wahlen wurde Oliver Vana aus Hüfingen, beschäftigt bei Ralf Albert in Hüfingen-Hausen vor Wald ebenso in seinem Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Eugen Hoffmann aus Bräunlingen, beschäftigt bei Dietmar Gemeinder in Donaueschingen. Neu in das Amt des Schriftführers wurde Simon Kaltenbach aus Triberg, beschäftigt bei Stuckateurbetrieb Kaiser GmbH in Triberg, gewählt.

Als Stellvertreter wurden gewählt: Michael Gasljevic aus Furtwangen, beschäftigt bei Stuckateurbetrieb Franz Sauter, Furtwangen, Maik Schlipf aus Brigachtal, beschäftigt bei Stuckateurbetrieb Alexander Reischl in Dauchingen sowie Jonas Kern aus Schönwald, beschäftigt bei Stuckateurbetrieb Kaiser GmbH in Triberg.

Alle gewählten Personen sind neben Christian Feilen aus Villingen-Schwenningen, beschäftigt bei Stuckateurbetrieb Alexander Reischl in Dauchingen, Salvatore Ramondo aus Furtwangen, beschäftigt bei Stuckateurbetrieb Franz Sauter in Furtwangen, und Uwe Kaiser aus Tennenbronn, beschäftigt bei Stuckateurbetrieb Kaiser GmbH in Triberg, auch im Gesellenprüfungsausschuss tätig.

Gesellennversammlung klein
Die Teilnehmer der Gesellenversammlung mit ihrem Vorsitzenden Oliver Vana ( 5 von rechts).




Jahreshauptversammlung

Die drei kooperierenden Stuckateur-Innungen aus den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen trafen sich in diesem Jahr in Donaueschingen, um zunächst die jeweils eigenen Mitgliederversammlungen durchzuführen und dann im zweiten Teil der Versammlung gemeinsam zu tagen. Vorab nutzten die zahlreich erschienenen Innungsmitglieder die Möglichkeit, das Museum Art.Plus zu besuchen. Nach der Begrüßung durch Obermeister Dietmar Gemeinder, Schwarzwald-Baar, fand eine Führung mit Architekt Lukas Gäbele statt. Das klassizistische Gebäude wurde komplett saniert und um einen Betonanbau erweitert. Der Erhalt der historischen Substanz stand bei der gesamten Planung und Ausführung im Vordergrund, so Gäbele. So wurden die Außenwände des massiven Bruchsteinmauerwerks mit Heizleitungen versehen. Durch die bauphysikalischen Eigenschaften wirken die Wände wie ein Kachelofen. Ein effizientes und sparsames Heizen ist somit möglich. Vom Keller aus wurden sämtliche Stockwerke mit ihren historischen Deckenbalken sowie den alten Fichten- und Tannenböden besichtigt. Beeindruckt von dieser Führung in einem alten Gebäude, das aufwändig und umsichtig renoviert wurde, bedankte sich im Namen der drei genannten Stuckateur-Innungen Obermeister Dietmar Gemeinder bei Architekt Lukas Gäbele mit einem Geschenk. Danach folgte im „Bräustüble“ die jeweils eigene Mitgliederversammlung. Zunächst gaben die Obermeister bzw. Stellvertretenden Obermeister ihre Jahres- und Tätigkeitsberichte ab, zudem wurden die Finanzpläne verabschiedet. Einig waren sich die Verantwortlichen der drei Stuckateur-Innungen darüber, dass aus wirtschaftlicher Sicht von einem zufriedenstellenden Jahr 2016 gesprochen werden kann. Die Zusammenarbeit der drei benachbarten Innungen kann auch viele Jahre nach ihrem Entstehen als sehr erfolgreich und vertrauensvoll angesehen werden, so die Innungsverantwortlichen. Im zweiten Teil der Versammlung ging Rechtsanwalt und Leiter des Geschäftsbereichs Recht im Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF) auf das Stuckateurhandwerk 2025 ein. Hierbei stellte er die Frage „Welche Zukunft wollen die Betriebe – vor allem dann auch die entsprechenden Innungen – künftig haben?“ Vor diesem Hintergrund wurde sehr ausgiebig diskutiert und festgestellt, dass die Organisation im Stuckateurhandwerk über Innung und zuständigem Verband auch zukünftig ein sehr wichtiges Instrument bleiben wird.

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Architekt Lukas Gäbele (Mitte) bei der sehr interessanten Führung 3582 Obermeister Dietmar Gemeinder (links) bedankt sich bei Referent Rechtsanwalt Markus Eberlein (rechts) für dessen Ausführungen

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